Rennrad Litespeed Arenberg 28"


E-Bay Auktion gebrauchtes Rennrad

Schon seit ca. zwei Jahren spielte ich immer wieder mit dem Gedanken, mir ein sehr leichtes Rennrad als reines "Sportgerät" zuzulegen. Diese Idee ist vor allem durch den Genuss meines relativ leichten Mountainbikes von Bulls geschuldet, die weitere Steigerung bezüglich Gewicht, Sportlichkeit und Leichtgängigkeit ist dann folglich das Rennrad.

Allerdings bin ich nie ein überzeugter Straßenfahrradfahrer gewesen, da die Gefahren des Autoverkehrs für mich als Radfahrer nicht zu unterschätzen sind und auch durch meine Familie war der Kauf eines weiteres Fahrrads kein Thema mit hoher Priorität.

Trotzdem schaute ich mir immer wieder zum Spass und aus Interesse Rennräder bei e-Bay (vor allem gebrauchte) und anderen Onlineshops an und per Zufall bin ich dann am 15. September auf folgende e-Bay-Auktion gestoßen:

Angebotsbeschreibung e-Bay vom 13. September 2019:

Zufriedenheit ist oft ein Mangel an Alternativen !!!
Wer Titan fährt, weiss warum.

Auf die Seite sehen bitte :::::::::::::::::::::: !!!:::::::::::::::::::::

Over 30 years ago, we started listening to cyclists who wanted something strong and durable, yet light and agile. It was a tall order, but our team of designers was up for the challenge. While the rest of the industry scratched their heads, a new breed of bikes was born in Chattanooga, Tenn. We discovered a new way to work with titanium and created a new and exciting cycling experience.

Litespeed Titan Rennrad
hing im Office, kaum gefahren - sieht man auf den Foto`s ganz gut.
Ich würde sagen, wie NEU !!!
€ 7.990 jetzt zu einem günstigen Preis, für Titan sehr selten !!!

Ausstattung:

  • LRS Mavic Ksyrium
  • Komplette Ultegra Gruppe - Schaltung alle Teile, Bremsen und Kurbel
  • Steuersatz Cane Creek
  • Gabel Carbon

Rahmenhöhe messe ich noch konkret nach, bin 180 cm Körperlänge gut platz nach oben und unten.
Keine Garantie, Umtausch oder ähnliches - privat Verkauf !
Sehr gerne Selbstabholung !

 

Sofort fand ich großen Gefallen an diesem Fahrrad, der Preis sagte mir zu, das Rennrad befand sich ca. 230km von meiner Haustüre entfernt und besonders schön fand ich den Titanrahmen, welcher auch für meine Körpergröße passend war.

Tatan als Rahmenmaterial bei einem Rennrad war ganz besonders mein Wunschmaterial vor Aluminium, denn als Maschinenbauingenieur kommt für  ich momentan ein Karbonrahmen (Duroplast) nicht in Frage!

Daher entschloss ich mich nach einer relativ kurzen Überlegenszeit ganz spontan dazu, mir dieses Fahrrad zu kaufen und nach einem kurzen Verhandeln einigten ich und der Verkäufer uns auch eine Kaufpreis von 1450,-E bei Selbstabholung. Der Neupreis von ca. 8000,-E war meiner Einschätzung nach zwar viel zu hoch angegeben, aber vergleichbare Rennräder mit Titanrahmen beginnen  ab einem Preis von ca. 3000,-E, somit war diese angebotene gebrauchte Fahrrad mit einer Kilometerleistung von ca. 5000km ein solide Anschaffung.

 

offizielle Homepage von Litespeed mit Titan-Fahrrädern

 

Am Wochenende darauf war es soweit und nach einer ca. 8-stündigen Autofahrt auf der A5 hatte ich das Fahrrad endlich zuhause stehen und konnte dann auch in den folgenden Wochen erst einmal ein paar Modifikationen und Anpassungen meiner Wünsche vornehmen, bevor ich dann die ersten Trainingstouren damit vor der Haustüre starten konnte.


Modifikationen am gebrauchten Rennrad

Nachdem ich das Rennrad Litespeed Arenberg endlich zuhause stehen hatte, stellte ich zum ersten mal fest, dass die verbauten Klickpedale nicjht kompatibel mit meinen spd-Radschuhen waren. Außerdem waren auch die Reifen schon rissig und spröde und diverse Dinge am Fahrrad wie eine Fahrradcomputer oder Trinkflaschenhalter fehlten ebenfalls.

 

Daher erfolgten oin den laufenden zwei Wochen noch dieverse Modifikationen und Anbauten am Rennrad, welche ich unter anderem auch mit einem pssionierten Rennradfahrer aus dem Bekanntenkreis abgestimmt hatte bzw. von dem ich mich beraten lassen hatte.

 

Nach diesen Modifikationen  (und auch dem weiteren Invest von ca. 500,-E) habe ich nun endlich mein persönliches Rennrad vor mir stehen, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Im folgenden Abschnitt beschreibe ich die nachträglichen Modifikationen und die verbaute Komponente und auch wieso meine Auswahl ganz speziell auf diese Komponente gefallen ist!

Beleuchtung Anstecklicht B&M

 

Gerade wenn man mit dem Fahrrad auf Straßen unterwegs ist, wo man sich die Fahrbahn zusammen mit dem Autoverkehr teilt, ist für mich eine besondes helle Beleuchtung an den dunklen Tagen von essentieller Bedeutung. An einem Rennrad kommt hier nur ein Stecklicht in Frage (da ja kein Dynamo vorhanden) und ich war auf der Suche nach einem Batterielicht, wo Akkus herkömmlichen Größe verbaut waren, die im Falle eines Defekts auswechselbar sin.

Die Auswahl fiel auf ein Anstecklicht von Busch & Müller (made in Germany), wo im Scheinwefer NiMh-Mignonzellen eingebaut sind, im Rücklicht ist leider ein Li-Ionen-Akku fest verbaut.

 

Die Daten zu der Fahrradbeleuchtung von Busch & Müller:

 

Frontlicht

B&M IXON IQ Premium 80 Lux LED Scheinwerfer mit Netzgerät und Akkus + IX-BACK

  • 80 Lux Version mit Nahfeldausleuchtung
  • mit 2 Schaltstellungen: HighPower- und LowPower-Modus,
  • neu entwickelte IQ-TEC Premium Technik sorgt für ein Großflächenlichtfeld, gute Fahrbahn- und Nahfeldausleuchtung.
  • durch Klicksystem schnell vom Fahrrad abnehmbar
  • inkl. Ladegerät und Akkus

Rücklicht

Busch & Müller IXBACK Batterie-Diodenrücklicht mit Sensor-Automatik,
leuchtet ca. 25 Std. mit voller Helligkeit, danach nimmt die Helligkeit langsam ab. Die LineTec Technologie für Extrem gute Abstandseinschätzung

  • Druckschalter, EIN/AUS
  • Gehäusegröße: 50x42mm
  • Gewicht ca. 50 g inkl. Batterien
  • zugelassen nach StVZO
  • Line Tec : Patentiertes Linsensystem, Sichtbarkeit rundum 360 Grad
  • Einschaltautomatik (Licht-/Bewegungssensor) oder Dauerlicht wählbar
  • Lichtbox per 1-Klick abnehmbar oder im Gehäuse diebstahlgeschützt verschraubbar
  • 25 Std. volle Helligkeit
  • Stromversorgung 2 Ladyzellen (LR1), 
  • Farbe: Schwarz mit roter Lichtbox

Halterung Falk IBEX 32 / 25

 

Da ich auch bei meinen Radtouren mit dem Rennradmein Falk IBEX 32 als Wegbegleiter mitnehmen möchte, um Touren aufzuzeichen oder geplante Radtouren zu fahren, darf eine Halterung hierfür natürlich nicht am Fahrrad fehlen.

Hier habe ich mich für die relativ teure original-Halterung von Falk entschieden, welche mit zwei Kabelbindern und einer Elastomerunterlage rutschsicher am Vorbau des Lenkers befestigt wird.

Material ist hier Kunststoff und die Halterung wiegt ca. 80gr.

Damit kann ich mein ebreits vorhandenes Navigationsgerät nun auch neben dem Trekkingrad und MTB am Rennrad verwenden, mit zwei Akkus habe ich eine Laufzeit von ca. 10h, welche auch sehr umfangreiche Radtouren ermöglicht.


Trinkflaschenhalter Titan King Cage

 

An meinem neu erworbenen Rennrad mit Titan-Rahmen fehlter leider die Trinkflaschenhalter und was gibt es hier passendes, als hier zwei Trinkflaschenhalter aus Titan anzubringen?

Zum einen sind diese vom Gewicht her gesehen sehr leicht und zum anderen passen diese meiner Meinung nach besser an das Fahrrad als irgend welche Varianten von Trinkflaschenhalter aus Karbon.

 

Die Auswahl an Trinkflaschenhalter aus dem Material Titan ist leider sehr begrenzt. der Preis dafür ist hoch, trotzdem habe ich zwei Flaschenhalter vom Hersteller King Cage im Web geunden:

Produktbeschreibung laut Hersteller:

  • Gewicht ca. 28gr.
  • Leicht und super stark
  • Handmade in Colorado, USA von Ron.
  • Rohr 3 -2,5 Titan
  • Lebenslange Garantie
  • geliefert mit zwei eloxierten Befestigungsschrauben aus Al

Auf folgendem Bild kann man ganz gut erkennen, wie sich die beiden Flaschenhalter harmonisch in das Gesamtbild des Fahrrads einfügen.


Trinkflaschenhalter SKS

 

Zu den Flaschenhaltern aus Titan habe ich mir noch 4 St. Trinkflaschen angeschafft, anchdem meine zwei vorhandenen Trinkflaschen nach ca. 5 Jahren gebrauch schon sehr starke Gebrauchsspuren hatten und auch schon mehrfach stark verkeimt waren.

Die Auswahl an Trinkflaschen für das RAdfahren im NEtz ist nahezu unbegrenzt, trotzdem habe ich mich sehr schnell für die SKS Fahrrad Trinkflasche mit dem Logo Team Germany entschieden, welche mir vom Design sehr gut gefallen haben.

 

Daten der Trinkflaschen von SKS:

  • Hersteller: SKS
  • Material: Kunststoff
  • Abmessungen: 7,4 x 25 cm
  • Volumen: 750 ml

Namensaufkleber Rahmen

 

Um meinem Rennrad eine ganz persönlich Note zu geben, habe ich mich entschieden, einen Namensaufkleber anzubringen. Der original eiseitig aufgebrachte Aufkleber von Litespeed mit dem Schriftzug "Arenberg" am Oberrohr war vom Design schon etwas in die Jahre gekommen und hatte auch etliche Beschädigungen.

Daher entschied ich mich dazu beideseitig am Oberrohr einen Namensaufkleber mit Deutschlandflagge anzubringen und den alten Aufkleber zu entfernen.

Bei e-bay gibt es in vielen Varianten Aufkleber für das Fahrrad und relativ schnell bin ich auch fündig geworden, die versprochenen Spezifikationen des Aufklebers entsprechen den wiedrigen Einsatzbedingungen des Aufklebers am Rahmen.

 

Spezifikation laut Hersteller:

  • hochwertiger Folien
  • UV- und witterungsbeständig
  • bis zu 7-Jahre im Außenbereich haltbar
  • waschanlagenfest
  • Aufkleber sind überlackierbar
  • rückstandslos entfernbar

Auf folgendem Bild kann amn relatibv gut sehen, wie der Aufkleber dem Fahrad eine ganz spezielle Note gibt und auch den Bezug zum Fahrer herstellt!


Fahrradcomputer VDO M4.1 WR

 

Schon an meinem Trekkingrad und auch am Mountainbike habe ich einen Fahrradcomputer von VDO in Gebrauch und war bisher mit der Funktion weitgehendst zufrieden. Auf Grund eines Ausfalls meines Fahrradcomputers M4 am Trekkingrad bei meiner doppelten Alpenüberquerung bei Regen hat mir VDO zwei neue Fahrradcomputer vom Typ M4.1 kostenlos zugesendet, einen davon habe ich nun am Rennrad installiert.

Besonders erwähne möchte ich hier, das ich mich aus ökologischen und okonomischen Gründen für die kabelgebundene VAriante entschieden habe, der ständige Wechsel der ABtterien an meinem kabellosen FAhrradcomputer von Sigma war nach kurzer Zeit eine unerträgliche Last aus der ich gelernt habe!

Der M4.1 WR von VDO misst die exakte Höhe und zeigt immer den aktuellen Höhenwert an. Das in vier Bereiche gesplittete Display setzt die wichtigsten Bike-Funktionen um und ist zudem sogar beleuchtet.
Genau der richtige für alle, die es mit dem MTB oder Rennrad in die Höhe treibt.


Spezifikationen laut Hersteller:

  • Geschwindigkeit 199 kmh/124 mph
  • Tages-Strecke bis 9.999,99 KM/M
  • Fahrzeit 99:59:59 HH:MM:SS
  • Uhrzeit 12H-AM/PM-24H
  • Gesamt-Strecke 199.999 KM/M
  • Durchschnitt (Komma-Stellen) 2
  • Max. Geschwindigkeit (Komma-Stellen) 2
  • Gesamt-Fahrzeit (Bike 1/Bike 2) 9.999:59 HHHH:MM
  • Geschwindigkeits-Vergleich
  • Teil-Zeit/Teil-Strecke
  • 2-ter Streckenzähler, programmierbar
  • Temperatur

Höhen-Funktionen:

  • Aktuelle Höhe / aktuelle Steigung / Gefälle
  • Höhenmeter bergauf / bergab / Jahreswerte
  • Maximale Höhe 4.999 M/16999ft
  • Steigung / Gefälle Durchschnitt / Max


sonstige Features:

  • Übertragung der Geschwindigkeit über Kabel (WR)
  • Auto Start/Stop
  • Batterie-Warnung Computer
  • Datenspeicherung bei Batteriewechsel (Daten + Einstellungen)
  • Volltext-Anzeige
  • Geeignet für 2 Räder (2 Radgrößen einstellbar)
  • Radgrößen-Einstellung über Reifen-Liste
  • Display-Beleuchtung
  • Maße Computerkopf ca.: 45 x 32 x 12 mm

Shimano Ultegra PD-ES600 Klickpedale SPD

 

Das gebrauchte Rennrad von Litespeed hatte bereits Klickpedale von Crankbrothers installiert, diese waren leider mit meinen drei vorhandenen Paar Radschuhe mit spd-Klicksystem inkompatibel.

Da ich natürlich meine vorhandenen (und auch in der Anschaffung teiuren) Radschuhe benutzen wollte, musste ich die vorhandenen Klickpedale durch neue ersetzen.

Shimano bietet hier das Klickpedal vom Typ PD-ES600 an, dieses ist ein extrem leichtes Rennrad-Klickpedal mit SPD-Klicksystem.
Das SPD-Klicksystem findet überwiegend im Mountain-Bike und Trekking-Bereich seinen Einsatz und hat den Vorteil, dass hier auch Schuhe mit versenkter Klickplatte gefahren werden können.

 

Daten laut Hersteller:

  • einseitig SPD (ein Klick-System pro Pedal)
  • leichtestes SPD-Pedal (279 g pro Paar)
  • leichtgängige und individuell einstellbare Bindung ▷ vereinfacht den Ein- und Ausstieg
  • Rennrad- und Touringpedal in schlankem Design
  • Gruppe Ultegra R8000
  • Einsatzbereich Rennrad, Straße, Touring, etc.
  • Material Aluminium - Pedalkörper / Chrom-Molybdän - Achse
  • wartungsarmes und gedichtetes Kompaktlager
  • schmutzabweisende, aerodynamische und extrem schlanke Konstruktion
  • Farbe lackiert, Dark Gray ▷ dunkles grau
  • Auslösehärte beidseitig(Pedal links + rechts) intuitiv und schnell einstellbar

KCNC Vorbau Fly Ride C 25,4mm

 

Der Vorbesitzer des Rennrads hatte eine Körpergröße von ca. 1,8m und er hatte mir schon bei Übergabe den Tipp gegeben, den Vorbau am Lenker auf meine Körperlänge anzupassen.

Verbaut war ein Vorbau mit einer Länge von 110mm und ich entschloss mich, einen um 30mm kürzeren Vorbau am Fahrrad anzubringen. Da der Lenker an der Aufnahmestelle leider nur einen Durchmesser von 25,4mm hatte (Standard ist gegenwärtig 31,8mm) war die Auswahl an geeignteten Erstzteile relativ stark eingeschränkt. Trotzdem wurde ich relativ schnell fündig und habe mich für den KCNC Vorbau Fly Ride C 25,4mm entschieden.


Der Fly Ride ist ein verwindungssteifer Vorbau aus aufwendig CNC bearbeitetem 6061 Aluminium. Für eine sichere Verbindung zwischen Vorbau, Gabelschaft und Lenker sorgen hochwertige Edelstahl-Klemmschrauben. Der Vorbau kann auch umgedreht montiert werden, um eine aufrechte Sitzposition zu erreichen (Flip-Flop).

 

Daten laut Hersteller KCNC:

  • Stabile 4-Schraubenklemmung
  • Abfallend oder ansteigend verwendbar
  • Einsatzbereich: MTB / Rennrad / Trekking
  • Steuerrohrdurchmesser: 1-1/8"
  • Lenkerklemmung: 25.4mm
  • Vorbauwinkel: +/-5°
  • Länge (Variante wählen) -> bei mir 80mm

Shimano Ultegra 2x11-fach Kurbel FC-R8000 50/34

 

Original war an dem Fahrrad eine Kurbel mit der Kettenblattkombination 53 / 39 Zähne verbaut, auch umgangssprachlich "Herrenkurbel" oder "Heldenkurbel" verbaut. Sehr schnell merkte ich allerdings, dass ich als Radfahreramateur mit dieser Übersetzung im relativ berigigen Schwarzwald schnell an meine Grenzen geriet. Schon bei Steigungen ab 10 - 12% war das Fahren im Sitzen für mich fast unmöglich (für Radfahrerprofis kein Problem) und nach Rücksprache mit einem versierten Rennradfahrer im Bekanntenkreis wurde mir dazu geraten, eine Kompaktkurbel mit der Zähnezahl 50 / 34 zu installieren.

Da an dem Fahrrad lauter Ultegra-Komponente verbaut waren, wollte ich dei neue Kurbel natürlich auch aus dieser Produktreihe auswählen.
Leider war das neue Design der 2x11-fach HOLLOWTECH II Kurbelgarnitur nicht ganz dem restlichen Rennrad entsprechend, aber leider gab es keine Ultegra-Kompaktkurbeln älteren Fabrikats zu kaufen.
Daher fiel die Wahl auf die Shimano Ultegra 2x11-fach Kurbel FC-R8000, auf untenstehendem Bild ist zu erkennen, dass eine silberne, filegranerer Kurbel sich zwar passender in das GEsamtbild des Rennrads einfügen würde, doch ganz so schlecht macht sich die neue schwarze Ultegra-Kurbel am zeitlosen Titanrahmen auch nicht!

Alles ein wenig Gewöhnungssache...

Und schon bei meiner ersten Fahrt mit Steigungen von 10% war diese körperliche Belastung mit der Übersetzung 34 Zähne am Kettenblatt und 25 Zähne am größten Ritzel eine bewältigbare Aufgabe; dank der Kompaktkurbel, welche optimal für bergiges Gelände wie im Schwarzwald ist.


Shimano Hollowtech II Lagerschalen Ultegra SM-BBR60 BSA

 

Passend zur neuen Ultegra-Kurbel gab es noch ein passendes Tretlager der neuern Technik dazu. Schon beim Ausbau des alten Tretlagers konnte ich feststellen, das diese Entscheidung nicht falsch war, denn es befand sich jede Menge Rost am Tretlager.

 

Die Entscheidung fiel auf das Innenlagerschalen SM-BBR60 für die neue Ultegra Hollowtech II Kurbelgarnitur FC-6800.

Passend am Titanrahmen von Litespeed war glücklicherweise ein BSA Gewinde (68mm) angebracht, was gegenwärtig Stand der Technik ist!

Produkteigenschaften:

  • Einsatzbereich: Rennrad
  • Gruppe: Ultegra
  • Modell: SM-BBR60
  • BB-Typ: HOLLOWTECH II
  • Gewinde: BSA
  • Gehäusebreite: 68mm

Continental Ultra Sport II Rennradreifen, Drahtreifen

 

Auch die verbauten Reifen am Fahrrad waren im Laufe der Jahre gealtert und zeigten schon deutliche Risse und Versprödungen. Daher war es für mich im Angesicht meiner Sicherheit eine obligatorische Aufgabe, beide Schläuche und Reifen am Fahrrad durch neue zu ersetzen; zumal ich auch nicht wusste, wie der Vorbesitzer mit dem verbauten Material umgegangen ist!

Im nahegelegenen Fahrradgeschäft "Rad und Tat" in Dornstetten, welches unter anderem eine gemeinnützige Anstalt auf Grund des teilweise behinderten Personal ist, kaufte ich zwei Reifen vom  Typ Ultra Sport II.

 

Dieser Einstiegsreifen ist ideal für Touren und Wettkampf und bietet ein relativ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut Hersteller überzeugt er durch viel Grip, hohe Laufleistung und effizientes Abrollen dank PureGrip Compund.

Ursprünmglich wollte ich eine Refenbreite von 25mm verbauen (maximale Breite, welche am Rahmen möglich ist), da aber im Ladengeschäft nur Drahtreifen vom Hersteller Continental mit einer Breite von 23mm vorhanden waren, entfiel relativ schnell die Entscheidung diese auch zu kaufen und zu verbauen.

 

Daten laut Hersteller:

  • haltbare Silica Laufreifenmischung
  • robuste 3/180 tpi Karkasse mit ausreichendem Pannenschutz
  • Technik: Performance
  • nicht faltbar (Drahtreifen)
  • schwarz/schwarz:
  • 23-622 / 700x23C / ca. 310g / 7,5-8,5 Bar / Herstellernr. 0150006

SPURCYCLE BELL Fahrrad-Klingel silber

 

Bereits an meinem Trekkingrad und am Mountainbike habe ich die Spurcycle Bell Fahrradklingel verbaut und bin mit dem Design und der Funktionalität sehr zufrieden! Schlicht, Edel und ein lauter Klang!

Das die Fahrradklingel einen sehr hohen Anschaffungspreis hat, ist für mich im Sinne der Nachhaltigkeit und eines Produkts mit lebenslanger Funktionalität gerechtfertigt und daher habe ich gerne in so ein tolles Produkt investiert; für was für vielen (teuren) Schrott im Leben hat man doch schon viel Geld verschwendet:-)

 

Laut Hersteller Spurcycle aus San Francisco wird die Klingel als eine der schönsten Fahrradklingeln bezeichnet, gefertigt aus dem Material Edelstahl.

 

"Damit ihr aufs wesentliche reduzierte, edles Design auch wirklich jedes Bike schmücken kann, ist die Spurcycle Bell kompatibel mit allen gängigen Lenkergrößen und Materialien, selbst für Carbon.
Aber gutes Aussehen ist nicht alles. Der kräftige, angenehme Klang tönt bis zu 3 x länger als der Klingelton anderer Klingeln. Die perfekte Verarbeitung von Premiummessing und Edelstahl macht es möglich. Damit ist die Spurcycle Bell nicht nur die schönste Klingel der Welt sondern ein durchweg perfektes Accessoire für Dein Bike!"

 

Wer nicht ganz so viel Geld für eine Fahrradklingel ausgeben möchte, findet inzwischen viele günstigere Nachbauten der Fahrradklingel, die vom Design an das Originalmodel von Spurcycle angelehnt sind!


Satteltasche M-WAVE Tilburg M

 

Auf kurzen Trainingsfahrten habe ich immer das allernötigste dabe, den Hausschlüssel, ev. ein wenig Geld, ein Powergel und dann noch das Handy für den Notfall.

Damit man für diese Gegenstände nicht einen Rucksack zum verstauen braucht oder eine Tasche an der warmen Radjacke ist eine Satteltasche eine sehr preisgünstige und nützliche Investition.

Ich habe hier eine Satteltasche im Radgeschäft "Rad und Tat" in Dornstetten gekauft, Preis ca. 6,50E die ihren Zweck vollkommen erfüllt.

 

Besonderst wichtig war mir, das mein Rücklicht trotz angesteckter Satteltasche noch ungestört nach hinten abstrahlen kann, was bei dem Model Tilburg in der Größe "M" von M-Wave noch der Fall ist!

Bei diesen günstigen Modellen ist allerdings die Wasserdichtigkeit nicht gegeben, was mir beim Rennrad, welches für Schönwetterfahrten genutzt wird, auch nicht ganz so wichtig ist.

 

Produktbeschreibung laut Hersteller:

  • Höhe von bis 80 - 150 mm
  • Breite/Tiefe    80 mm
  • Länge    160 mm
  • Material: Polyester
  • Wasserdichtigkeit: spritzwassergeschützt
  • Reflex: mit Reflexstreifen
  • Halterart: Sattelgestellklemme mit Clip-on Halter und Klettverschluss
  • Fächer und Zusatztaschen  
  • Rücklicht-Halteschlaufe
  • durch Reißverschluss erweiterbar

Auf folgendem Bild kann man gut erkennen, wie das Anstecklicht von B&M noch gut und ungestört unter der Satteltasche sein Lichtkegel abstrahlen kann.



Titan als Rahmenmaterial

Das Metall Titan ist weiß-metallisch glänzend, hat eine geringe Dichte, ist dehnbar, korrosions- und temperaturbeständig.

Titan bildet an der Luft eine äußerst beständige oxidische Schutzschicht (Passivierungsschicht) aus, die es gegen viele Medien schützt. Bemerkenswert ist die hohe Festigkeit bei einer relativ geringen Dichte. Es ist daher besonders für Anwendungen geeignet, bei denen es auf hohe Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und geringes Gewicht ankommt.

Die mechanischen Eigenschaften und das korrosive Verhalten lassen sich durch meist geringfügige Legierungszusätze von Aluminium, Vanadium, Mangan, Molybdän, Palladium, Kupfer, Zirkonium und Zinn erheblich verbessern.

Die Dichte von reinem Titan beträgt ca. 4,5gr/cm^3 (Stahl ca 7,8gr/cm3) und ist bei gleicher Festigkeit (Titanlegierung zu Stahl) somit ca. nur halb so schwer.

Nachteilig an Titan ist allerdings der hohe Materialpreis (zwischen 25 E bis 50 E pro kg) und die schwierige Verarbeitung. Durch die hohe Zähigkeit ist es schwieriger als Edelstahl spandend zu bearbeiten und auch das verschweißen des Materials ist nur mit weinigen Schweißverfahren (bevorzugt WIG) durchführbar.

Werden die Schweißnähte nicht fachgerecht und qualitativ hochwertig durchgeführt, sind diese die Schwachstelle an einem Fahrradrahen. Hier treten dann Verspödungen oder Risse auf, an denen der Rahmen bei Belastung versagt.

Auf Grund dieser Nachteile, und das in der Vergangenheit auch hochpreisige Titanrahmen mit schlechter Qualität in Umlauf geraten sind, steht dieses Rahmenmaterial in sehr kontroverser Diskussion und konnte sich noch nicht auf breiter Ebene etablieren.

 

Allerdings hat das Material Titan auch eine ganz eigene Faszination für sich, denn gerade die hohe Festigkeit im Verhältnis zu der geringen Dichte mit der zugleich hohen Korrosionsbeständigkeit haben das Material in Hightech-Anwendungen der Luft- und Raumfahrt sowie im Bereich der Seefahrt (Militär) zum Einsatz kommen lasssen.

Gegenwärtig findet das Material auch im hochwertigen  Outdoor und Sportbereich einsatz (Campinggeschirr, Zeltheringe, Uhren...).

Durch die hohe Korrosionsbeständigkeit in Folge der schützenden und passivierenden Oxidschicht an der Oberfläche benötigt das Metall keinen weiteren Oberflächenschutz in Form einer Beschichtung und kann relativ "schlicht" aber edel wirkend zum Einsatz kommen.

 

Wie zum Beispiel auch am Rennradrahmen des Litespeeds Arenberg!

 


erste Erfahrungen mit dem Rennrad

Stand Oktober 2019

Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt habe ich ca. 6 kleinere Radtouren durchführen können (Kilometerumfang von 20 - 50km) und eine große Radtour (120km).

 

Meine große Schwachstelle ist momentan der Rücken, welcher die liegende Körperhaltung auf dem Rennrad einfach noch nicht gewohnt ist. Bei der ersten Radtour schmerzte der untere Rücken schon nach ca. 20km unerträglich aber inzwischen hat sich dies schon wesentlich gebessert und Touren mit 50km funktionieren nach dieser kurzen Eingewöhnungsphase gut.

 

Die Übersetzung mit einer Kettenblattkombination von 53 / 39 Ritzel brachte mich als untrainierten Rennradfahrer (war vom MTB da viel niedrigere Übersetzungen gewohnt) sehr schnell an die Grenzen des Körpers und mich zum Verzweifeln. Die original verbaute "Herrenkurbel" ist für ambitionierte Radfahrer geeignet oder für Hobbyradfahrer, welche im Flachland unterwegs sind.

Glücklicherweise habe ich den Tipp mit der Kompaktkurbel ( 50 / 34 Zähne) von einem Rennradfahrer aus dem Bekanntenkreis bekommen, hier ist schon eine deutlich angenehmere Fahrweise mit höherer Trittfrequenz in bergiger Lage möglich.

Trotzdem müssen die Beine aber viel mehr auf Kraft trainiert werden, eben eine ganz andere Fahrweise wie von mir bisher gewohnt.

Mit der neuen Kompaktkurbel ist bergabwärts noch ein unterstützendes Treten bis ca. 50-55km/h möglich, mehr Geschwindigkeit brauche ich nicht.

 

Die große Freude kommt dann immer am Ende meiner Radtouren, wenn ich die Durchschnittsgeschwindigkeit ablese, schon jetzt als Rennradanfänger fahre ich zwischen 22 - 27km/h im Schnitt, das auch im hügeligen Gelände.

 

Wer Straßen meiden möchte, der sollte kein Rennrad fahren! Auch ich fahre nicht gerne auf Straßen, wo sich der Kraftfahrtverkehr befindet, aber vermeiden lässt sich das mit dem Rennrad nicht. Somit versuche ich möglichst auf wenig befahrenen Landstraßen zu fahren, asphaltierte Radwege zu benutzen oder zu Uhrzeiten zu fahren, wo ein geringes Verkehrsaufkommen zu erwarten ist (Sa-morgens / So-abends).


Bilder Litespeed Arenberg modifiziert