Durch die Kornkammern Schopflochs



Tourbeschreibung

Diese Rundtour führt relativ eben auf dem Höhenplateau zwischen Schopfloch und Dürrenmettstetten entlang. Auf dieser sonnigen Höhenlage werden viele unterschiedliche Feldfrüchte angebaut, darunter unterschiedliche Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Roggen oder Dinkel. Aber auch Mais, Raps und Kartoffeln werden hier vorgefunden.

Für mich ist diese relativ ebene und sonnige Radrundtour eine schöne Abendrunde oder eine kleine entspannende Radtour am Wochenende. Gerade im Sommer hat diese Strecke ihren besonderen Reiz, wenn es auf asphaltierten und gut ausgebauten Feldwegen durch die goldgelb gefärbten Getreidefelder mit dem Fahrrad geht, über einem der blaue und sonnige Himmel, im Hintergrund zirpen die Grillen und Grashüpfer.

Dabei führt die Radtour unter anderem auch an den drei Bioland-Hofläden in der Region vorbei, dem Hofladen vom Biolandhof Kugler in Schopfloch, dem Biolandhof Frey in Dürrenmettstetten sowie dem Hofladen des Büffelhofs Steinwand in Dürrenmettstetten. Somit kann sich jeder der Lust hat, sich auf dieser Radtour mit regionalen und frischen Produkten eindecken, an deren Anbaugebiet er mit dem Fahrrad vorbeigefahren ist.

Start der Rundtour ist Unteriflingen und von hier aus führt die Strecke am Ahornhof in Richtung Böffingen vorbei, von wo es dann auf der Höhe nach Schopfloch geht. Dabei hat man hier einen wunderschönen Ausblick auf das Panorama der Schwäbischen Alb sowie dem Nordschwarzwald. Kurz vorm Ortseingang  Schopfloch wird die Kreisstraße K4760 überquert und es geht weiter in Richtung Biolandhof Kugler.

Von dort aus führt die Strecke auf der anderen Seite der K4760 zurück nach Oberiflingen, wo die Ortschaft gestreift wird und dann der Sportplatz passiert wird.

Von dort aus geht es über den Haidenhof nach Dürrenmettstetten, wo die Ortschaft komplett durchquert wird. Dabei passiert der Streckenverlauf die beiden Hofläden des Biolandhofs Frey in der Ortsmitte sowie des Büffelhofs Steinwand am Ortsausgang in Richtung Aussichsturm Dürrenmettstetten.

Im Sommer kann man hier dann auch die Wasserbüffel auf der Weide beobachten!

Wer anschließend noch Lust hat, kann auf den Aussichtsturm Dürrenmettstetten steigen, bevor dann die Radtour über den Kaltenhof wieder in Richtung Unteriflingen zurückführt.

Tourdaten    
     
Startpunkt: Unteriflingen   
Ziel: Schopfloch Biolandhof Kugler, Dürrenmettstetten Biolandhof Frey, Hofladen Steinwand, Aussichtsturm Dürrenmettstetten  
Streckenlänge: 24km  
Höhenmeter: 263m  
Tourtyp: Rundtour  

Gps Track zum download:



Ortschaften auf dieser Radtour

  • Unteriflingen 0km
  • Biolandhof Kugler 6,0km
  • Oberiflingen 9,3km
  • Haidenhof 14,1km
  • Biolandhof Frey 17,0km
  • Büffelhof Steinwand 17,6km
  • Kaltenhof 20,7km
  • Unteriflingen 24,3km

 


Die Hofläden auf dieser Radtour

Name

Biolandhof Kugler

(Haslochhof)

Adresse

Helmut und Margret Kugler

Hasloch 1

72296 Schopfloch

Homepage Biolandhof Kugler
Telefonnummer +49 7443 91273
Angebot

vollwertiger Einkaufsladen in Bioland- bzw. Demeter-Qualität

Auswahl groß
Preis - Leistung gut - sehr gut
persönlich getestet >10x
Öffnungszeiten

Dienstag:     9 bis 12 Uhr

                  15 bis 19 Uhr

Freitag   :   15 bis 19 Uhr

Samstag:     9 bis 12 Uhr


Beschreibung

Der Biolandhof Kugler in Schopfloch besitzt einen sehr schönen kleinen Hofladen, der aber ein vollwertiges Sortiment an Lebensmitteln anbietet. Von den Backwaren über das Gemüse, Getränke, eine Käsetheke bis zu Fleisch und Wurstwaren gibt es hier alles in Bioland- bzw. Demeter-Qualität.

Die am Hof produzierten Lebensmittel werden hier direkt vermarktet und auch hier ist das Angebot groß, eigene Milch, Eier, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren sowie frisch gebackenes Brot stammen somit direkt und frisch vom Hof .

Name

Biolandhof Frey

Adresse

Martin und Cornelia Frey

Dettinger Str. 27,

72172 Sulz am Neckar

Homepage Biolandhof Frey
Telefonnummer 07454 / 3575
Angebot

vollwertiger Einkaufsladen in Bioland- bzw. Demeter-Qualität

Auswahl groß
Preis - Leistung gut
persönlich getestet >10x
Öffnungszeiten

Mittwoch von 9 - 12 Uhr

und 17 - 18 Uhr

Donnerstag von 17 - 18 Uhr

Freitag von 8 - 18 Uhr

(mit ofenfrischem Brot)

Samstag von 9 - 12 Uhr

 


Beschreibung

Der Bioland Hofladen Frey in Dürrenmettstetten bietet ebenfalls ein vollwertiges Sortiment an Lebensmitteln an. Im geräumigen Hofladen befindet sich eine große Auslage an Gemüsen, eigenem Getreide, selbst hergestellten Wurst- und Fleischwaren sowie Backwaren.

Ergänzt und vervollständigt wird dieses Sortiment durch Lebensmitteln wie Getränke, Süssigkeiten, Gewürze oder ausländische Lebensmittel in Bioland- sowie Demeter-Dualität, welche als Handelsware im Laden verkauft werden.

Name

Büffelhof Steinwand

Adresse

Christa und Otto Steinwand

Schalmenhagweg 4,

72172 Sulz am Neckar

Homepage Büffelhof Steinwand
Telefonnummer 07454 / 9449651
Angebot

Hofladen mit Produkten, welche am Hof erzeugt / hergestellt werden

Auswahl klein
Preis - Leistung gut
persönlich getestet >5x
Öffnungszeiten

Di. 16-18 Uhr ,

Fr. 10-12 Uhr und

16-18 Uhr, 

Sa. 10-12.30 Uhr 


Beschreibung

Im Hofladen des Büffelhofs Steinwand befindet sich ein begrenztes Sortiment an Lebensmitteln, welche ausschließlich am Hof hergestellt werden.

Spezialisiert hat sich der Hofladen hauptsächlich auf Produkte, welche aus der Milch des Wasserbüffels hergestellt werden (Mozarella sowie andere Käsesorten) sowie Fleisch und Wurstwaren vom Wasserbüffel.

Ergänzt wird dieses Sortiment noch durch diverse Feldfrüchte, welche ebenfalls am Hof produziert werden und am Hofladen vermarktet werden.


Die unterschiedlichen Feldfrüchte am Wegrand

Da sich in Schopfloch und Dürrenmettstetten glücklicherweise mehrere Bauernhöfe befinden, welche nach dem Bioland-Standard bewirtschaftet werden, macht sich dies auch über die abwechslungsreich bewirtschafteten Felder im Umland mit unterschiedlichen Feldfrüchten bemerkbar!

Somit werden hier nicht wie üblich riesige Monokulturen an Weizen, Mais und Raps angebaut, sondern auch seltenere Getreidearten wie Dinkel oder Hafer und andere Feldfrüchte wie Kartoffeln, diverse Kohlsorten, Karotten, Sonnenblumen oder Topinambur angebaut.

Somit kann man auf dieser Radtour allerlei interessante und abwechslungsreiche Entdeckungen machen, wenn man den Blick mal links und rechts am Wegrand schweifen lässt!

 

Der Weizen

Quelle Bauernhof.net

 

Weizen ist nach Mais die weltweit wichtigste Getreideart. Für Menschen in vielen Ländern ist er als Brotgetreide ein Grundnahrungsmittel und hat auch eine große Bedeutung als Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere.

Die Weizenpflanze ist ein einjähriges, meist unbegranntes Ährengras aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie wird 0,5 bis einen Meter hoch und hat einen rundlichen Halm. In der Gesamterscheinung wirkt die Pflanze dunkelgrün; die Ähren wirken gedrungen.

 

Steckbrief

  • Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten
  • älteste Funde zwischen 7.800-5.200 v. Chr.
  • die am häufigsten angebaute Getreideart.
  • stellt höhere Ansprüche an Klima, Boden und Wasserversorgung
  • Durchschnittsertrag zwischen 60 und 80 Dezitonnen pro Hektar
  • wird als Futter- und Nahrungsmittel genutzt
  • gilt als die wichtigste Getreideart für die menschliche Ernährung

 

Der Raps

Quelle rama.de

 

Bevor er geerntet wird, steht Raps bereits ein Jahr lang auf dem Feld. Gesät wird er im Spätsommer und muss als junge Pflanze den Winter draußen überstehen. Im Frühjahr sticht er Ihnen sicher besonders ins Auge – denn im Mai ist Rapsblüte! Auf Tausenden Rapsfeldern in Österreich leuchtet Ihnen dann ein Meer von goldgelben Blüten entgegen.

Ende Juli ist der Raps reif und wird geerntet. Wo vorher Blüten standen, hängen nun kleine Schoten, gefüllt mit schwarzen Samen. Diese Saat ist der eigentliche Schatz der Rapspflanze, denn ein Samen besteht zu 42 Prozent aus wertvollem Öl.

Bereits die Römer bauten Raps aufgrund seines hohen Ölgehalts an. Bei uns in Österreich wird er seit gut 700 Jahren kultiviert. Für moderne Landwirte ist der Raps heute kaum mehr wegzudenken, denn er sorgt als Fruchtfolgepflanze für ertragreiche Böden.

 

Der Dinkel

 

Das Urgetreide Dinkel - auch bekannt als Dreikorn, Spelz oder Schwabenkorn – ist eine der ältesten und ursprünglichsten Getreidearten. Als Vorläufer des heutigen Weizens wurde er schon von den Kelten und im alten Ägypten angebaut. Beim Dinkel ist das Korn fest mit einer Spelzhülle verwachsen. Dadurch ist es besonders gut geschützt, die Verarbeitung erfordert aber einen zusätzlichen Schritt . Das Korn muss vom Spelz getrennt – also entspelzt werden.

Lange Zeit war Dinkel die wichtigste Brotgetreideart in Deutschland. Doch im 20. Jahrhundert wurde er fast vollständig aus der Landwirtschaft verdrängt, weil moderne Weizenarten ertragreicher und leichter zu verarbeiten sind. In den letzten Jahren wurde der Dinkel jedoch wiederentdeckt.

 

Der Hafer

Quelle Bauernhof.net

 

Hafer war der Treibstoff vor der Motorisierung. Als Futter für Transport- und Militärpferde war er unerlässlich. An vielen Börsen gehörten daher Haferspekulationen zu den häufigsten Geschäften.

Hafer gehört zu der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Pflanze wird 0,6 bis 1,5 m hoch. Hafer unterscheidet sich von unseren anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes. Dieser ist als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet.

 

Die Gerste

Quelle Bauernhof.net

 

Ohne diese älteste aller Getreidearten müssten wir heute auf Whisky und Bier verzichten. Gerstenmalz ist die Grundsubstanz zur Erzeugung dieser alkoholischen Getränke.

Gerste gehört zu der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Pflanze wird 0,7 bis 1,2 m hoch. Der Fruchtstand ist eine Ähre mit langen Grannen. Die Ähren sind im reifen Zustand geneigt bis hängend.

 

Der Roggen

Quelle bauernhof.net

 

Verwendung findet der Roggen hauptsächlich als Brotgetreide. Roggenbrot trocknet nur langsam aus und ist deshalb als Vorratsbrot beliebt, z.B. als Schwarzbrot oder Pumpernickel. Weiterhin lässt sich Roggenmalz für die Bierherstellung und als Süßungsmittel verwenden. Für den Einsatz in der Industrie wird Roggen kaum verwendet und auch als Futtergetreide für landwirtschaftliche Nutztiere findet er kaum Anwendung.

Roggen gehört zu der Familie der Süßgräser (Poaceae). Dieses Ährengras wächst 1,5 bis 2 Meter hoch und wird in unseren Breiten einjährig kultiviert. Die Deckspelzen sind lang begrannt und die Blätter und Ährchen sind blaugrün gefärbt.

 

Der Mais

Quelle Bauernhof.net

 

Während in Europa nur Mais mit gelben Körnern angebaut wird, ist die Vielfalt in Südamerika deutlich größer. Hier bringen heute noch die uralten Züchtungen der Maya Mais in verschiedensten Färbungen hervor, von gelb-orange über rot, blau bis hin zu schwarz.

Der Mais ist, wie auch unsere anderen Getreidearten, eine Pflanze aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Er erreicht Wuchshöhen von einem bis zu drei Metern. Botanisch betrachtet unterscheidet er sich von den anderen Getreidearten besonders durch seine einhäusige Getrenntgeschlechtlichkeit.

 


Impressionen der Radtour

Start der Radtour an einem heißen Spätsommertag am 17 Juli 2016, das Getreide ist nach diesem trockenen Sommer bereits zu dieser Jahreszeit weit gereift.

 

Der Blick über ein Dinkelfeld auf die Ortschaft Schopfloch, die Schule von Schopfloch ist als großes Gebäude in der Bildmitte gut erkennbar.

Dieses grüne Maisfeld befindet sich auf der weitläufigen Ebene zwischen der Ortschaft Oberiflingen und dem Wasserturm Oberiflingen.

Die Kirche von Oberiflingen, rechts davon befindet sich das Pfarrhaus

 

Eine Windkraftanlage bei Dürrenmettstetten, welche sich in Richtung Dettingen befindet. Ringsum Getreidefelder, soweit das Auge sehen kann!


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