Traufgang Felsenmeersteig bei Burgfelden (Schwäbische Alb)


Tourbeschreibung Herbstwanderung 2015

Die Wanderung startet bei Burgfelden auf der schwäbischen Alb bei Pfeffingen. Am Ortseingang ist ein großzügiger Wanderparkplatz angelegt, von dort aus startet auch die Tour. Diese lässt sich in eine große oder in zwei kleine Touren unterteilen, der Tourenverlauf ähnelt einer "8". Der Gesamtumfang der Tour beträgt ca. 6 Stunden, da ich die Tour an einem Herbsttag Anfang November gemacht habe, habe ich mich zwecks früher Dunkelheit für die kleinere Tour ungefähr die Hälfte) entschieden. Der Herbst bietet den großen Vorteil der schönen Laubfärbung und dort wo kein Laub mehr an den Bäumen ist, lässt sich auch jenseits der angegebenen Aussichtspunkten gut zwischen den Bäumen in die Ferne schauen, Richtung Schwarzwald oder dem Schönbuch. Vom Parkplatz geht es Richtung dem Aussichtspunkts "Böllat", an dem sehr viele Wanderer Rast machen. Dort trennt sich dann auch die Masse von den wanderfreudigen, denn es geht steil bergab an nicht ausgebauten Wegen ins Tal. Hier läuft man ein Stück im Wald entlang und zur Herbstzeit spürt man hier schon die Kälte. Eine Attraktion sollen hier die Mammutbäume sein, leider habe ich diese nicht entdecken können. Nach der Durchquerung des Tals geht es wieder aufwärts zur Ruine Schalksburg, wo der Bergfried zu einem schönen Aussichtsturm restauriert worden ist.

Von dort aus geht es wieder abwärts durch ein kleineres Tal, welches dann über des Felsenmeer wieder verlassen wird. Kurz vor dem Felsenmeer besteht dann die Möglichkeit, die Tour abzukürzen und wieder aufwärts Richtung Burgfelden zu wandern. Kurz vor dem Ortskern ist der Heeresberg, ein weiterer Höhepunkt der  Tour. Als ich Abends in der Dämmerung dort oben Stand, konnte ich über die aufsteigende Nebelschicht aus dem Tal in die Ferne schauen und den Sonnenuntergang genießen.

Tourbeschreibung Sommerwanderung 2015

Nachdem die erste Rundwanderung auf dem Traufgang Felsenmeersteig im Herbst 2015 Lust auf mehr gemacht hatte, beschloss ich am 07. August 2016 die komplette Rundwanderung bei sommerlichen Wetter durchzuführen.

Startpunkt und Einstieg war dieses mal der Parkplatz am Sportplatz von Albstadt-Lautlingen, denn somit war die Ortschaft Albstadt-Burgfelden nach ca. 1/3 der Gesamtstrecke erreicht, wo Möglichkeiten zur Einkehr bei einer Mittagspause vorhanden sind.

Vom Parkplatz führt die Wanderung sehr eben und auf gut befestigten Kieswegen entlang der Eyach bis zum Ortseingang von Albstadt-Margrethausen, wo sich unter anderem auch eine Kneippanlage befindet. Nachdem die Beine erfrischt sind, kann man anschließend den Anstieg auf die Höhe zum Heersberg antreten. Dieser führt über steile Trampelpfade schweißtreibend in die Höhe, der Wanderwege und die Natur lassen an dieser Stelle sehr an das Allgäu erinnern.

Nachdem der Heersberg erreicht ist, ist auch der höchste Punkt dieser Wanderung erreicht und die größte Höhendifferenz durchwandert.

Über die Trockenwiesen auf dem Heersberg führte mich dann ein schöner Wiesenpfad in die Richtung von Albstadt-Burgfelden und da die Zeit inzwischen fortgeschritten war und es Mittag war, beschlossen wir, im Ort zum Mittagessen einzukehren.

Die Auswahl war das Landhotel Post in mitten des Ortskerns. Nach einer ausgiebigen Mittagsessen ging es dann weiter zum Böllat, einem Aussichtspunkt auf einem Felsen, welcher sich direkt hinter der Ortschaft Albstadt-Burgfelden befindet. Ein sehr steiler Pfad führt von hier am Hang hinab in die Tiefe des Wannentals, wo sich die Mammutbäume befinden.

Nachdem ich diese auf der herbstlichen Wanderung im Vorjahr leider nicht besichtigen auffinden konnte, war dieses mal die Suche erfolgreicher und für mich war es nur schwer nachvollziehbar, das ich die Bäume beim ersten mal nicht gefunden hatte.

Aus dem Wannental führt dann wieder ein relativ steiler Pfad hinauf zur Schalksburg, und oben auf der ehemaligen Burg angekommen nutzte ich dieses mal auch die Möglichkeit, die kleine Rundtour auf der Burganlage zu laufen, welche unter anderem sehr schöne Ausblicke in Richtung des Heersbergs ermöglicht.

Von der Schalksburg ging es dann für mich wieder über mittelmäßig Steile Wanderpfade hinab ins Eltschbachtal unterhalb des Heersbergs und das letzte große Ziel der Rundwanderung, das Felsenmeer, lag unmittelbar vor mir.

Über einen letzten Anstieg ging es dann noch einmal in die Höhe Richtung Heersberg, aber auf ca. 2/3 der Gesamthöhe führt dann ein Weg nach rechts ab ins Felsenmeer. An dieser Stelle kann auch die Rundwanderung abgekürzt werden, wie ich es im Herbst 2015 gemacht hatte.

Dieses mal genoss ich aber die Wanderung bei heißen sommerlichen Temperaturen durch das kühle Felsenmeer und nachdem dieses durchquert war, ging es auf den letzten ca. 3km wieder hinab zum Parkplatz nach Abstadt-Lautlingen.

Der Traufgang Felsenmeersteig ist für mich nach dieser sommerlichen Rundwanderung als der schönste aller Traufgängen in Erinnerung geblieben, von den fünf Traufgang-Rundwanderungen welche ich bisher gewandert bin.


Traufgang Felsenmeersteig halbe Rundwanderung

Tourdaten    
     
Startpunkt: Wanderparkplatz Ortseingang Albstadt-Burgfelden  
Ziel: Böllat, Felsenmeer, Heersberg  
Streckenlänge: 14km  
Höhenmeter: 470m  
Tourtyp: Rundwanderung (halbe Tour)  

GPS Track zum download:



Traufgang Felsenmeersteig komplette Rundwanderung

Tourdaten    
     
Startpunkt: Parkplatz Sportplatz Albstadt-Lautlingen  
Ziel: Heersberg, Böllat, Schalksburg, Felsenmeer  
Streckenlänge: 17km  
Höhenmeter: 610m  
Höchster Punkt: 969m über NN  
Niedrigster Punkt: 669m über NN  
Tourtyp: Rundwanderung  
Dauer: ca. 6 Stunden  

mögliche Einstiegspunkte Traufgang Felsenmeersteig:

 

  • 72459 Albstadt-Burgfelden Wanderparkplatz Ortseingang
  • 72459 Albstadt-Burgfelden Parkplatz Heersberg
  • 72459 Albstadt-Margrethausen Parkplatz Friedhof

  • 72459 Albstadt-Lautlingen Sportplatz

  • 72459 Albstadt-Laufen Parkplatz Steinberg

GPS Track zum download:



Ortschaften und Sehenswürdigkeiten Wanderung Felsenmeersteig

Komplette Rundwanderung, Startpunkt Parkplatz am Sportplatz in Albstadt-Lautlingen

  • Albstadt-Lautlingen (0km)
  • Albstadt-Margrethausen (1,5km)
  • Sehenswürdigkeit Heersberg (3,1km)
  • Albstadt-Burgfelden (6,2km)
  • Aussichtspunkt Böllat (8,2km)
  • Sehenswürdigkeit Mammutbäume (10,3km)
  • Ruine Schalksburg (11,2km)
  • Sehenswürdigkeit Felsenmeer (15,0km)
  • Albstadt-Lautlingen (17,2km)

Literatur zum Wandern auf der Schwäbischen Alb

Albstadt Balingen (Karte des Schwäbischen Albvereins, Band 24)

 

Gebiet
Horb am Neckar, Hirrlingen, Dußlingen, Heiligenzimmern, Haigerloch, Rangendingen, Hechingen, Schlatt, Rosenfeld, Balingen, Albstadt, Schömberg, Meßstetten.


Deutschland Outdoorkarte 41 Schwäbische Alb Hohenzollern 1:35.000: Albstadt-Hechingen. Wanderwege, Radwanderwege, Nordic Walking (Kümmerly+Frey Outdoorkarten Deutschland)

 

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Link zur Homepage der Stadt Albstadt mit weiteren Infos:



Einkehrmöglichkeit auf dieser Wanderung

Name

Landhaus Post

Hotel, Restaurant und Biergarten

Adresse

Im Gäßle 5

72459 Albstadt-Burgfelden

Homepage Landhaus Post
Telefonnummer 07435 / 1297
Küche Gutbürgerliche Gerichte
Qualität Essen gut
Preis - Leistung gut
persönlich getestet 1x

Beschreibung

 

Das Landhaus Post in der kleinen Ortschaft Albstadt-Burgfelden befindet sich in der Ortsmitte und lädt zu gutbürgerlichem Essen ein. Neben dem Restaurant mit Biergarten auf der Rückseite des Gebäudes bietet das Landhaus Post auch Zimmer für Radfahrer und Wanderer an und ist auch Mitglied beim ADFC-Bett & Bike Programm.

Das Essen wird frisch gekocht und der Salat kann an einem vielfältigen Salatbuffet selbst zusammengestellt werden. Der Service ist sehr freundlich, die Gerichte werden nach einer angemessener Wartezeit serviert und ich habe die Ruhe auf der Gartenterrasse im Sonnenschein genossen.

Immer gerne wieder, egal ob mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs.

 


Sehenswertes Traufgang Felsenmeersteig

 Der Böllat

 

Der Böllat (920 m ü. NN) ist ein nach drei Seiten schroff abfallender Vorsprung, der einen eindrucksvollen Blick auf das Umland bietet, Richtung Schwarzwald sowie der Schwäbischen Alb entlang in Richtung Balingen.

 

 Trauf- und Solitärpark Heersberg

 

Das Hochplateau des benachbarten Heersbergs bei Burgfelden ist mit 954 m ü. NN die höchste Erhebung und schließt noch über eine etwa 60 m breite Verbindung an die Hochebene Burgfeldens an.

 

Das Felsenmeer

Die Schalksburg

Quelle Wikipedia

 

Im Zuge einer Erbfolgeteilung fiel Burgfelden zusammen mit Balingen, Pfeffingen und Laufen an der Eyach 1288 unter die Herrschaft der Schalksburg, wo eine Nebenlinie der Hohenzollern bis 1403 herrschte. Im Jahr 1403 wurde die Herrschaft Schalksburg mit der Stadt Balingen und 17 weiteren Ortschaften, darunter Burgfelden durch Graf Friedrich V. von Zollern-Schalksburg nach dem Tode seines einzigen Sohnes für 28.000 Gulden an Graf Eberhard III. († 1417) von Württemberg verkauft. Dieser Übergang der Herrschaft an die Württemberger wird in der Hirschguldensage überliefert, die von Gustav Schwab und Wilhelm Hauff festgehalten wurde.

Burgfelden wurde dem Amt bzw. Oberamt Balingen zugeordnet, aus dem 1934 der Landkreis Balingen hervorging.

Die Mammutbäume

 

Unter König Wilhelm I. wurden in ganz Baden-Württemberg Samen von Mammutbäumen gepflanzt, die zuvor aus der kalifornischen Sierra Nevada eingeführt worden waren. Die meisten dieser Mammutbäume findet man in Württemberg heute noch in der Umgebung von Stuttgart.

St. Michaels Kirche in Albstadt-Burgfelden

Quelle Wikipedia

 

Teile der Grundmauern des ersten, spätmerowingischen Baues der kleinen St.-Michaels-Kirche stammen vermutlich aus der Zeit um 700 n. Chr. Untersuchungen an den Gebeinen aus einem Doppelgrab unter der Apsis ergaben, dass die erste Grabanlage wohl in der ersten Hälfte, die zweite Bestattung wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts erfolgte. Die heute erhaltene Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert. Bekannt ist St. Michael durch seinen Turm und die romanischen Wandmalereien von 1070/1080, die als bedeutende Beispiele monumentaler Frühromanik gelten. Hervorzuheben ist die großflächige Darstellung des Weltgerichtsbildes mit der mehrfachen Darstellung des apokalyptisch bedeutsamen Erzengels und die Wiederkunft Christi zum Gericht an der Ostwand der Michaelskapelle. Parallelen zur Georgskirche (Reichenau-Oberzell) auf der Insel Reichenau zeigen Einflüsse oder Herkunft aus der Reichenau-Schule. Der Pfarrsprengel von St. Michael umfasste 1275 neben der Burgkapelle auf der Schalksburg auch die Kirchen in Pfeffingen, Zillhausen, Ufhofen, Wannental, Laufen und Streichen. Nach der Reformation war St. Michael evangelische Pfarrkirche, doch wurde der Pfarrsitz 1575 nach Pfeffingen verlegt. Die Wandmalereien entdeckte man 1892, als das Kirchlein für einen Neubau abgerissen werden sollte. 1896 wurde schließlich an anderer Stelle eine neue Kirche erbaut.

 


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Impressionen Herbstwanderung 2015:


Wandertafel am Startpunkt am Wanderparkplatz am Ortseingang von Burgfelden.

Das Panorama vom Aussichtspunkt Böllat

Blick auf den Böllat vom Wannental aus.

Der Bergfried der Schalksburg mit Lagerfeuer (oder die Reste davon)

Am Rande des Albtraufs stehend

weitere Impressionen der Herbstwanderung:


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