Radtour Sulz am Neckar



Tourbeschreibung

Diese Trainingsradtour führt von Dornstetten nach Schopfloch, von hier geht es über das Dießener Tal in das Neckartal bis Sulz. Hier erfolgt der erste sehr steile Anstieg zum Stadteil Sulz-Schillerhöhe, von wo es dann weiter ins Glatttal geht. Der zweite Anstieg führt dann wieder auf die Höhe nach Dürrenmettstetten zum Steinbruch Kaltenbach.

Start der Radtour ist Dornstetten im Industriegebiet, von hier aus geht es vorbei an der Realschule entlang der B28A auf dem Begleitweg nach Schopfloch. Dort wird die Ortsmitte durchquert und nachdem der Ortskern durch- sowie die Bahnlinie der Gäubahn überquert worden sind, führt ein schöner Kiesweg entlang der Bahnlinie durch das Untere Täle.

Am alten Friedhof vom Schopfloch befindet sich ein Flächenhaftes Naturdenkmal, in welchem im Frühling die Küchenschellen auf den Trockenwiesen blühen.

Dieser Kiesweg endet dann zwischen Schopfloch und Dettlingen, auf der Landestraße L398 geht es weiter durch die Ortschaft Dettlingen.

Am Ende der Ortschaft beginnt dann das Dießener Tal, hier am Haugenstein, wo sich ebenfalls ein gleichnamiges Wasserwerk befindet, entspringt in einer Quelle der Dießener Talbach.

Da sich im Dießener Tal noch kei Radweg befindet, führt der gesamte Streckenverlauf weiter auf der Landestraße L398 bis Dettingen.

In Dettingen wird auf dem Neckartalradweg flußaufwärts bis nach Sulz gefahren, wo nun die anstrengendste (aber auch relativ kurze) Trainingseinheit der Tour beginnt. Der Fußweg zwischen der Altstadt von Sulz und dem Stadtteil Sulz-Schillerhöhe  hat eine enorm Steigung und die Auffahrt mit einem Trekkingrad treibt einem hier die Schweißperlen auf die Stirn.

Oben angelangt, wird man aber mit einer tollen Fernsicht auf die Alb sowie einer idyllischen Landstraße in Höhenlage zwischen einigen Aussiedlerhöfen und Obstbäumen belohnt.

Hinab geht es dann wieder über eine kurvenreiche Strecke nach Hopfau, vorbei am Duttenhoferschen Apfelgut und am Anwesen mit der Fernsehküche von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer.

Anschließend verläuft der Radweg ca. 2 Kilometer im Glatttal Richtung Glatt entlang, wo es dann links zum Schotterwerk abgeht. Hier wartet dann die zweite Trainingseinheit, über eine nicht ganz so steile Strecke, dafür aber um so länger, führt der Radweg dann wieder hoch zum Steinbruch Kaltenbach in Dürrenmettstetten. Von hier aus verlaufen dann die letzten ca. 5 Kilometer relativ eben auf dem Höhenplateau in Richtung Oberiflingen / Unteriflingen.

Tourdaten    
     
Startpunkt: Dornstetten  
Ziel: Dettingen, Sulz, Hopfau, Schopfloch  
Streckenlänge: 46km  
Höhenmeter: 806m  
Tourtyp: Einwegstrecke  

Gps Track zum download:



Impressionen

Im Unteren Täle von Schopfloch führt eine sehr schöne Strecke entlang der Bahnlinie in Richtung Dettlingen.

Die Trockenwiesen entlang der Bahnlinie und des alten Friedhofs von Schopfloch sind ein flächenhaftes Naturdenkmal, im Frühling blühen hier die Küchenschellen.

Der Weg ist ein gut ausgebauter Kiesweg und endet zwischen Schopfloch und Dettlingen auf der Landesstraße

Die Kirche in der Ortsmitte von Dettlingen

Nach Dettlingen geht es dann den Haugenstein hinab, wo auch das Dießener Tal beginnt.

Im Haugenstein befindet sich die Quelle des Dießener Talbachs. Direkt daneben liegt das gleichnamige Wasserwerk Haugenstein, an dem immer noch Trinkwasser gewonnen wird.

Der noch junge Dießener Talbach direkt nach der Quelle. Während des kurzen Verlaufs durch das Dießener Tal fließen noch einige kleinere Bächlein hinzu, so dass am Ende des Dießener Tals ein relativ breiter Bach entstanden ist.

Die Burgruine Hohendießen am Ortseingang von Dießen

Die Ortsmitte von Dießen mit der katholischen Kirche. Dießen ist auch die einzige Ortschaft im gesamten  Dießener Tal.

Das grüne Neckartal zwischen Dettingen und Neckarhausen. Auf der Bank unter dem nach laublosen Baum haben es sich zwei Radfahrer eine Pause eingelegt.

Nach Neckarhausen führt der Neckartalradweg weiter in Richtung Fischingen / Sulz

Kurz vor Sulz führt diese Brücke über den Neckar

Der Neckartalradweg kurz vor Sulz ist landschaftlich sehr schön, im Gegensatz zum Teilstück zwischen Dettingen und Horb wachsen entlang des Radwegs viele Bäume und Sträucher, welche nun in frischem Grün erstrahlen oder blühen.

Unter dieser Bogenbrücke verläuft der Neckartalradweg bei Sulz hindurch

Um die Stadt Sulz herum sind mehrere Radrundwege sowie Rundwanderwege ausgeschildert.

Blick in die Ferne auf der Höhe zwischen Sulz-Schillerhöhe und Hopfau

Gegenüber befindet sich der Aussichtsturm von Dürrenmettstetten, das nächste Ziel der Tour. Bevor dieser erreicht wird, muss allerdings noch das Glatttal durchquert werden.

Blick über die Ortschaft Hopfau

Hier im Glatttal geht es dann links an diesem Schild aufwärts zum Schotterwerk bzw. Steinbruch von Dürrenmettstetten

Im Gegensatz zum Anstige hinauf zur Schillerhöhe von Sulz sind diese Steigungen hier moderat und es zieht sich über mehrere Kehren schrittweise in die Höhe

Fast ist der Anstieg geschafft, die letzten paar Höhenmeter führen noch aus dem Kessel des Steinbruchs hinauf auf die Höhe von Dürrenmettstetten.

Geschafft, nach dieser Trainingseinheit genieße ich noch einmal den Blick auf den Albtrauf der Schwäbischen Alb und dann geht es die letzten Kilometer relativ eben nach Hause.


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